Kieferchirurgische Gemeinschaftspraxis, Dr. med. Dr. med. dent. Matthias Rauh, Dr. med. Dr. med. dent. Andreas Oltersdorff, rzte fr Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Schwerpunkt Implantologie und Parodontologie
Dachauer Straße 124a · 80637 München · Telefon: 089 157 39 50

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Knochenaufbau



Voraussetzung für den Erfolg der Implantologie, ist eine normale Wundheilung und eine ausreichende Menge an Knochen. Wenn der Kieferknochen nicht belastet wird, bildet er sich zurück. Die Folge: Unzureichende Knochensubstanz für ein stabiles Implantatbett.

Eine genaue Bestimmung des vorhandenen Knochenangebotes erfolgt auf der Basis der 3D-Aufnahmen der Digitalen Volumentomographie (DVT).

Auch Patienten mit mangelndem Knochenangebot kann geholfen werden. Je nach Ausmaß des Knochenschwundes bzw. Größe der Defektsituation kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz. Wir bieten Ihnen das gesamte Spektrum der Knochenvermehrung.

Knochenersatzmaterialien:

Ein kleineres Knochendefizit kann mit Knochenersatzmaterialien ausgeglichen werden. Direkt bei der Implantation wird ein Defekt mit Knochenersatzmaterial aufgefüllt. Oft werden Knochenspäne beigemischt.

Eigenknochen:

Bei großem Knochendefizit und zu schmalen, flachen Kieferkämmen oder atrophierten Kieferbereichen erfolgt der Knochenaufbau durch Entnahme von körpereigenem Gewebe aus dem Kieferbereich.

Bone Split -/ Bone Spreading:

Bone-Spreading (Knochen aufspreizen) und Bone-Splitting (Knochen teilen) sind Alternativen zu klassischen Knochenaufbaumaßnahmen. Diese Operationsmethoden kommen bei sehr schmalen Kieferkämmen zur Anwendung. Ein Kieferkamm muss bei dieser Vorgehensweise vor einer Implantation nicht durch einen zusätzlichen Eingriff aufgebaut werden. Bei diesen Techniken wird ein zu schmaler Kieferkamm (Alveolarfortsatz) exakt verbreitert, um ein besseres Implantatlager zu schaffen. Mit sogenannten Osteotomen bzw. Knochenspreizern wird der Knochen schonend für die Implantation vorbereitet.

Beide Verfahren ermöglichen es, Implantate auch nach Knochenabbau /Knochenresorption gegebenenfalls ohne Knochenentnahmen mit guten Erfolgsaussichten setzen zu können. In ausgesuchten Fällen können Implantate sofort inseriert werden.

Sinuslift:

Eine Sonderform des Knochenaufbaus ist die Anhebung des Kieferhöhlenbodens, der so genannte Sinuslift (Sinusbodenaugmentation, Augmentation oder Elevation des Kieferhöhlenbodens). Bei zu geringem Knochenangebot im Oberkiefer kann die Kieferhöhle durch Einlagerung von Knochen bzw. Knochenersatzmaterial in die Kieferhöhle (Sinus maxillaris) angehoben werden. Sinuslift ist bei geringem Knochenangebot im Oberkieferseitenzahngebiet oft die einzige Möglichkeit, ausreichendes Knochenangebot für eine Implantatbehandlung und festsitzenden Zahnersatz zu schaffen. Bei einer geplanten Sinusbodenelevation liefert die 3-D-Diagnostik schon vor dem Eingriff detaillierte Informationen über die genauen anatomischen Verhältnisse und in welchem Ausmaß Knochen aufgebaut werden.